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Arbeitnehmersparzulage - der Staat hilft sparen

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Wenn Sie die Vermögenswirksamen Leistungen in Aktienfonds, einen Bausparvertrag oder die Tilgung eines Bausparkredits investieren, fördert der Staat Ihr Vorhaben durch eine Arbeitnehmersparzulage.

Anlagen bis zu 400 Euro im Jahr werden mit 20 Prozent Zulage vom Staat gefördert. 400 Euro geteilt durch 12 Monate ergibt eine monatliche Anlagesumme von 33,33 Euro. Sofern Ihr Arbeitgeber Ihnen weniger als 33,33 Euro bezahlt, sollten Sie eine Zuzahlung bis zu diesem Betrag erwägen, um die maximale staatliche Förderung zu erhalten.

Wenn Sie in Aktienfonds investieren, gilt: Ihr Einkommen darf während der siebenjährigen Sperrphase nicht mehr als 20.000 Euro pro Jahr betragen. Für Ehepaare liegt die maximale Summe bei 40.000 Euro. In diesem Fall zahlt der Staat Sparern mit Aktienfondssparplänen 20 Prozent auf die jährlichen Einzahlungen bis 400 Euro. Das sind maximal 80 Euro im Jahr.

  Investmentsparprämie   
Vermögenswirksame Leistungen jährlich gefördert bis                 400,- Euro
Höhe der Arbeitnehmersparzulage 20% = 80,- Euro
Einkommensgrenzen für die staatliche Förderung bei Ledigen 20.000,- Euro und bei Verheirateten 40.000,- Euro jährliches zu versteuerndes Einkommen

 

Zulage beim Finanzamt beantragen

Wichtig: Die Arbeitnehmersparzulage müssen Sie jedes Jahr mit Ihrer Steuererklärung beantragen. Sofern Sie Anspruch auf staatliche Förderung haben, sollten Sie die Bescheinigung über Vermögenswirksame Leistungen, die Sie z. B. von der DekaBank auf Wunsch erhalten, der Anlage N Ihrer jährlichen Steuererklärung beifügen. Die Sparzulage wird auf Antrag vom Finanzamt jährlich nachträglich festgesetzt und nach Ablauf der vorgeschriebenen Sperrfrist von 7 Jahren an die Fondsgesellschaft überwiesen und in Fondsanteilen angelegt.

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