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  • Zahlstelle

    Banken, bei denen Erträgnisscheine o.ä. eingelöst werden können.

  • Zeichnungsfrist

    Die Zeichnungsfrist benennt den Zeitraum, innerhalb dessen eine Person/Unternehmung die emittierten Wertpapiere zeichnen kann.

  • Zertifikate

    Zertifikate sind Wertpapiere, mit denen der Inhaber an der Wertentwicklung eines Basiswertes (ein Index oder ein einzelner Wert hieraus) partizipiert, der dem Zertifikat zugrunde liegt. Rechtlich gesehen sind Zertifikate Inhaberschuldverschreibungen und damit Verbindlichkeiten des Emittenten. Wichtig ist demnach, dass der Emittent über eine gute Bonität verfügt. Zertifikate sind vielfältig ausgestaltet (z. B. Index-, Bonus-, Discount-, Garantiezertifikate) und bedienen so die verschiedenen Bedürfnisse der Anleger.

  • Zinseszins-Effekt

    Wiederangelegte Ausschüttungen eines Investmentfonds erhöhen den Anlagebetrag und damit den Zinserlös. So ergibt sich ein größerer Wertzuwachs des eingesetzten Kapitals im Vergleich zur regelmäßigen Entnahme der Erträge.

  • Zwischengewinn

    In 2004 hat es (zwischenzeitlich) keine Zwischengewinnbesteuerung gegeben. Diese Regelung hat der Gesetzgeber zum 01.01.2005 wieder rückgängig gemacht.

    Ab 01.01.2005 gilt wieder Folgendes:

    Im Verkaufs- bzw. Rücknahmepreis sind auch die seit der letzten Ausschüttung bzw. Thesaurierung erzielten zinsabschlagsteuerpflichtigen Erträge enthalten. Diese sind einkommensteuerpflichtig und unterliegen zudem der Zinsabschlagsteuer.

    Diese beim Fondskauf im Anteilpreis gezahlten Zwischengewinne können als negative Einnahmen von den bei Anteilsrückgabe zu versteuernden Zwischengewinnen bzw. von sonstigen zinsabschlagsteuerpflichtigen Erträgen des gleichen Kalenderjahres abgezogen werden.

    Hält der Anleger seine Anteile bis zur nächsten Ausschüttung/Thesaurierung, werden die gezahlten Zwischengewinne ebenfalls von den insgesamt zinsabschlagsteuerpflichtigen Erträgen abgezogen.

    Nur für 2004 galt:

    Der Wegfall der Zwischengewinnbesteuerung ab dem 1.1.2004 ist in §19 Abs. 2 Satz 3 und Abs. 3 Satz 3 Investmentsteuergesetz geregelt.

    Bei Erwerb von Fondsanteilen wird kein Zwischengewinn ausgewiesen. D.h. die im Anteilspreis enthaltenen aufgelaufenen Zinserträge können nicht wie Stückzinsen als negative Einnahmen aus Kapitalvermögen behandelt werden.

    Entsprechend wird auch bei Veräußerung von Fondsanteilen kein Zwischengewinn ausgewiesen. Somit sind die im Rücknahmepreis enthaltenen ausgelaufenen Zinserträge auch nicht mehr als Einnahmen aus Kapitalvermögen zu erfassen.

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