• landscape image
vorheriger Teaser nächster Teaser
  • Value-Strategie

    Anlagestrategie am Aktienmarkt, die zum Ziel hat, durch den Erwerb günstig bewerteter Titel eine überdurchschnittliche Rendite zu erwirtschaften. Hinter der aus dem englischen Begriff value (=Wert) abgeleiteten Strategie steht die Idee, dass an der Börse Unternehmen zu finden sind, deren wahre Werte noch nicht "entdeckt" wurden und die entsprechendes Nachholpotenzial aufweisen. Anhaltspunkte hierfür sind ein niedriges Kurs-Gewinn-Verhältnis, eine stabile Gewinnentwicklung und meist auch eine hohe Dividendenrendite. Um solche Titel aufzuspüren, vergleicht der Value-Investor die fundamentalen Daten verschiedener Aktien und filtert dann diejenigen Werte heraus, die er gegenwärtig - verglichen mit ähnlichen Unternehmen - für unterbewertet hält. Ein Value-Investor handelt antizyklisch. Er spekuliert also darauf, dass die Märkte die Werthaltigkeit dieser Aktien noch nicht ausreichend erkannt haben, in nächster Zeit aber zu einer realistischen Einschätzung gelangen werden. Wenn dann die Kurse steigen, ist der Value-Anleger bereits investiert und profitiert von Anfang an vom Wertzuwachs.

    Siehe auch: Growth-Strategie

  • Varianz

    Die Varianz misst die Abweichung der Erträge zum durchschnittlichen Ertrag.

  • Veräußerungsgewinne

    Bei Rückgabe von Anteilscheinen aus dem Betriebsvermögen ist die Differenz zwischen Anschaffungspreis/Buchwert und Veräußerungserlös steuerpflichtiges Einkommen.

  • Verkaufsoption

    Eine Verkaufsoption (Put-Option), räumt dem Käufer das Recht ein, einen bestimmten Basiswert (z.B. ein Wertpapier), zu einer bestimmten Zeit (Europäische Option) oder innerhalb eines bestimmten Zeitraums (Amerikanische Option) zu verkaufen. Der Preis und die Menge, z.B. einer Aktie, sind dabei festgelegt.
    Wenn der Kurs des Basiswertes fällt, steigt tendenziell der Kurs einer Verkaufsoption.

    Als Long-Put bezeichnet man die Käuferposition einer Verkaufsoption (Recht zum Verkauf). Gezahlt wird dafür die Optionsprämie. Der Verkäufer einer Verkaufsoption, befindet sich in der Short-Put-Position. Er erhält dafür die Optionsprämie.

  • Verkaufsprospekt

    Das KAGB schreibt zwingend vor, dass dem Käufer von Investmentanteilen ein Verkaufsprospekt mit den Vertragsbedingungen des Investmentfonds zu übergeben ist.

    Er enthält alle Angaben, die für die Beurteilung einer Anlage in Investmentfonds von wesentlicher Bedeutung sind. Hierzu gehören Angaben über Firma, Rechtsform, Sitz und Eigenkapital der Kapitalverwaltungsgesellschaft und der Depotbank sowie die gesetzlich geforderten Angaben der Vertragsbedingungen.

    Der Verkaufsprospekt muss von der BaFin genehmigt werden.

  • Vermögensaufstellung

    Liste der Wertpapiere und sonstiger Gegenstände des Fondsvermögens an einem bestimmten Stichtag. Eine solche Vermögensaufstellung enthält der Jahresbericht einer Investment-Gesellschaft.

  • Vermögenswirksame Leistungen

    Vermögenswirksame Leistungen (VL) sind Geldleistungen des Arbeitgebers, die aufgrund von Tarifverträgen, Betriebsvereinbarungen oder Einzelarbeitsverträgen zusätzlich zum Lohn oder Gehalt gezahlt werden.

    In der Regel liegen diese Beträge zwischen 6,65 und 40,- Euro. Die VL werden vom Staat unter bestimmten Voraussetzungen zusätzlich mit einer Investmentsparprämie gefördert. Bis zu 400,- Euro werden dabei jährlich gefördert. Die Höhe der Sparzulage beträgt 20%, also maximal 80,- Euro.

    Die Sparzulage wird auf Antrag vom Finanzamt jährlich nachträglich festgesetzt und nach Ablauf der vorgeschriebenen siebenjährigen Sperrfrist an die Kapitalverwaltungsgesellschaft überwiesen und in Fondsanteilen angelegt.

    Die LBB-INVEST bietet folgende Fonds für die Anlage der vermögenswirksamen Leistungen an:

    Deutschland-INVEST
    Europa-INVEST
    LINGOHR-EUROPA-SYSTEMATIC-LBB-INVEST
    LINGOHR-SYSTEMATIC-LBB-INVEST

  • Verwahrstelle

    Um einen verstärkten Anlegerschutz zu gewährleisten, darf die Kapitalverwaltungsgesellschaft die von ihr aufgelegten Sondervermögen nicht selbst verwahren, sondern muss damit ein anderes Kreditinstitut als Verwahrstelle beauftragen. Diese verwahrt die Gegenstände des Fondsvermögens auf eigens dafür eingerichteten Sperrkonten oder Sperrdepots - getrennt vom Vermögen der Investment-Gesellschaft.
    Außerdem übernimmt die Verwahrstelle die Ertragsausschüttungen, die Ausgabe und Rücknahme von Anteilscheinen und die Ermittlung der Ausgabe und Rücknahmepreise. Bei einer Verwahrstelle muss es sich um ein unter staatlicher Aufsicht stehendes, in Deutschland zugelassenes Kreditinstitut handeln, das über ein haftendes Eigenkapital von mindestens 5 Mio. Euro verfügt.
    Für ihre Tätigkeit erhält die Verwahrstelle ein aus dem Fondsvermögen zu zahlendes Entgelt. Dieses besteht in der Regel aus einer Depotgebühr für die Verwahrung des Fondsvermögens sowie einer Verwahrstellengebühr für ihre Durchführungs- und Kontrollaufgaben.

  • Verwahrstellenvergütung

    Siehe Verwahrstelle

  • Verwaltungsvergütung

    Die Kapitalverwaltungsgesellschaft erhält für ihre Portfoliomanagement- und Verwaltungsleistung einen festgelegten Prozentsatz des Fondsvermögens als Verwaltungsgebühr.

  • Volatilität

    Die Volatilität kennzeichnet das Risiko eines Fonds. Sie ist ein Maß für die Schwankungen eines Kursverlaufs, da sie angibt, in welcher Bandbreite um einen gewissen Trend sich der tatsächliche Kurs in der Vergangenheit bewegt hat.

    Je höher die Volatilität, als umso risikoreicher gilt ein Fonds.

↑ Nach oben
Inhalt drucken