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  • TER (Total Expense Ratio)

    Die TER soll es dem Anleger erleichtern, die Kosten verschiedener Fonds vergleichen zu können.

    Sie drückt die Summe der Kosten und Gebühren als Prozentsatz des durchschnittlichen Fondsvolumens innerhalb eines Geschäftsjahres aus und kann nach folgender Formel berechnet werden:

    TER=
    tatsächlich belastete Kosten in Fondswährung
    (nominal, sämtliche Kosten ohne Transaktionskosten)
    geteilt durch
    durchschnittliches Fondsvolumen im Berichtszeitraum in Fondswährung
    x 100

    Kosten sind u.a. die Verwaltungsvergütung, Depotbankvergütung, Prüfungskosten und Veröffentlichungskosten. Der Aufwandsausgleich wird den tatsächlich belasteten Kosten nicht zugerechnet.

    Erfolgsabhängige Vergütungen (performance fees), die dem Sondervermögen in Rechnung gestellt werden, müssen zusammen mit der TER veröffentlicht werden.

    Die Gesamtkostenquote (TER) ist eine veraltete Kennzahl und wurde duch die OCF (Ongoing Charge Figure) abgelöst.

     

  • Thesaurierende Fonds

    Investmentfonds, die ihre Erträge nicht an die Anleger ausschütten, sondern diese wieder neu investieren.

  • Thesaurierung

    Bei thesaurierenden Fonds verbleiben die im Geschäftsjahr erwirtschafteten Erträge dauerhaft im Fondsvermögen und erhöhen so permanent den Anteilwert. Eine Ausschüttung an den Anleger findet nicht statt.

    Das Gegenteil dazu sind ausschüttende Fonds, die in der Regel einmal jährlich die aufgelaufenen Erträge an die Anleger auszahlen.

  • Top-down-Ansatz

    "Top down" bezeichnet beim Investment die Analyse "von oben nach unten": Dabei werden zunächst das makroökonomische und das Branchenumfeld betrachtet, bevor einzelne Unternehmen analysiert werden.

  • Transaktionskosten

    Gebühren, die der Anleger bei Kauf und Verkauf von Fondsanteilen an die depotführende Bank abführt. Daneben zahlen Anleger - allerdings unsichtbar - die Transaktionskosten, die der Fondsmanager bei Kauf oder Verkauf von Wertpapieren verursacht.

  • Treynor Ratio

    Die Treynor Ratio knüpft am Kritikpunkt der Sharpe Ratio an (normalverteilte Renditen, keine Berücksichtigung des Diversifizierungsgrades). Es setzt die erzielte durchschnittliche Überschussrendite (gegenüber der risikofreien Anlage) in Relation zum Portfolio Beta (eingegangenes systematisches Risiko). Die Treynor Ratio wird als Maß für die Überschussrendite pro übernommene Einheit systematisches Risiko interpretiert. Dieses Maß bezieht die um den risikofreien Ertrag bereinigte Portfoliorendite auf das Portfolio-Beta (im Unterschied zur Sharpe Ratio, die die Standardabweichung nutzt).

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