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  • Schuldverschreibung

    Festverzinsliches Wertpapier. Der Käufer (Gläubiger) überlässt dem Aussteller (Emittent) einen Betrag für eine bestimmte Zeit (Laufzeit). Der Emittent verpflichtet sich, dem Inhaber der verzinslichen Wertpapiere diesen Betrag am Ende der Laufzeit zuzüglich Zinsen zurückzuzahlen. Am Ende der Laufzeit wird das Schuldverhältnis durch die Zahlung des Nennwertes des Wertpapieres beendet. Die Emittenten nutzen die Schuldverschreibungen zur Kapitalbeschaffung am Kapitalmarkt.

  • Second-Best-Ansatz

    Die Bonität verzinslicher Wertpapiere (Anleihen) wird von verschiedenen Rating-Agenturen bewertet. Grundsätzlich erfolgt die Ermittlung auf Basis der Emissions-Ratings. Sofern keine Emissions-Ratings vorliegen, werden Emittenten-Ratings verwendet.

  • SEPA - Bankverbindung

    Im Hinblick auf die Einführung des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums SEPA am 1. Februar 2014 finden Sie nachfolgend die Angaben unserer BIC und IBAN:

    Überweisungen und Zahlungen

    Empfänger: LBB-INVEST Treuhandkonto INVESTkonten
    BIC: BELADEBE
    IBAN: DE80100500006600600100

    Depotübertragungen und Einlieferungen

    Empfänger: LBB-INVEST Treuhanddepot INVESTkonten
    BIC (SWIFT): BELADEBE
    IBAN: DE47100500006606100109

    Wichtig: Bitte tragen Sie als Verwendungszweck die entsprechende INVESTkonto-Nummer.

  • Shareholder Value

    Nutzen der Aktionäre, Aktionärsvermögen

    Der Shareholder-Value-Ansatz beinhaltet alle Aspekte einer Unternehmensführung, die sich an dem Aktionärsvermögen als Zielgröße ausrichtet.

    In der Beratungspraxis wurden verschiedene Ansätze entwickelt, die folgende Gemeinsamkeit aufweisen: eine an Zahlungsströmen orientierte, langfristige Sichtweise, die die Erwartungen der Kapitalgeber zur Messlatte erfolgreicher Unternehmenstätigkeit macht. Die Erwartungen richten sich nach den Opportunitätskosten, die Kapitalgebern durch die Investition in ein Unternehmen entstehen.

  • Sharpe Ratio

    Diese Kennzahl wurde vom Nobelpreisträger William F. Sharpe entwickelt. Er kam auf die Idee, dass man von der Performance eines Fonds die Verzinsung einer risikolosen Anlage abziehen müsse. Danach wird das übersteigende Ergebnis durch das eingegangene Risiko des Fonds geteilt.

    Dadurch erhält man eine Größe, die sowohl die Performance als auch das Risiko gleichermaßen berücksichtigt.

  • Short

    Als „Short“ wird das Eingehen einer Verkaufsposition bezeichnet. Der Anleger erwartet fallende Kurse.

  • Small-Caps

    Hierunter versteht man eine Aktiengesellschaft mit relativ geringem Börsenwert oder geringen Börsenumsätzen, oder die Aktien der betreffenden Gesellschaft, z.B.: SDAX Teilnehmer.

  • Solidaritätszuschlag

    Seit dem 1. Januar 1998 wird auf Einkünfte ein zusätzlicher Solidaritätszuschlag von 5,5% der entsprechenden Steuer erhoben. Bei Investmentfonds sind davon die zinsabschlagsteuerpflichtigen Anteile der Ausschüttung/Thesaurierung betroffen.

  • Sondervermögen

    Bezeichnung für das von einer Investment-Gesellschaft verwaltete Vermögen eines bestimmten Fonds. Dieses Sondervermögen wird von den Vermögenswerten der Fondsgesellschaft getrennt gehalten.

  • Sparer-Pauschbetrag

    Jeder Anleger kann sich jährlich in Höhe des Sparer-Pauschbetrags vom Steuerabzug befreien lassen. Hierzu kann der Anleger gegenüber seiner Bank oder depotführenden Kapitalverwaltungsgesellschaft einen Freistellungsauftrag erteilen. Bei rechtzeitiger Vorlage werden die steuerpflichtigen Kapitalerträge bis zur Höhe des Freistellungsauftrags (bei Einzelveranlagung maximal 801 Euro, bei Zusammenveranlagung 1.602 Euro) ohne Steuerabzug ausgezahlt. Bei deutschen thesaurierenden Investmentfonds wird die einbehaltene Steuer erstattet.

  • Spekulationsbesteuerung

    Die Regelung für Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften findet nur noch für Investmentfondsanteile Anwendung, die vor dem 01.Januar 2009 erworben wurden. Nach dem 31.12.2008 erworbene Anteile unterfallen – unabhängig von ihrer Haltedauer – der Abgeltungsteuer.


    Beträgt bei vor dem 1.1.2009 erworbenen Wertpapieren der Zeitraum zwischen Kauf und Verkauf im Privatvermögen zwölf Monate oder weniger, ist ein Gewinn aus dem Verkauf als Gewinn aus einem privaten Veräußerungsgeschäft steuerpflichtig, falls die gesamten Spekulationsgewinne eines Anlegers im Kalenderjahr 600 Euro erreichen.

    Der Gewinn errechnet sich bei Investmentfonds wie folgt:

    Rücknahmepreis

    - Kaufpreis (inklusive Ausgabeaufschlag)
    + erhaltener Zwischengewinn
    - gezahlter Zwischengewinn
    - thesaurierte ordentliche Erträge
    + aus dem Fonds gezahlte Kapitalertragsteuer

    = Spekulationsgewinn



    Verluste können nur mit Spekulationsgewinnen verrechnet werden. Eine Verrechnung mit anderen positiven Einkünften (z.B. aus nichtselbständiger Arbeit) ist nicht möglich. Spekulationsverluste, die im selben Jahr nicht mit Spekulationsgewinnen ausgeglichen werden können, können in das Vorjahr zurückgetragen und/oder in die Folgejahre vorgetragen und dort allerdings nur mit Spekulationsgewinnen verrechnet werden.

    Das Halbeinkünfteverfahren für Dividenden und Veräußerungsgewinne aus Aktien gilt beim Verkauf von Fondsanteilen nicht.

  • Spezialfonds

    Investmentfonds, die nur einem begrenzten Anlegerkreis (juristischen Personen) vorbehalten sind. Meist handelt es sich um institutionelle Anleger, wie z.B. Versicherungsunternehmen, Pensionskassen, kirchliche Verbände, Stiftungen etc.

    Spezialfonds dürfen nicht mehr als 10 Anteilinhabern zugänglich sein. Der Spezialfonds unterliegt ebenso wie ein Publikumsfonds dem Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften (KAGG).

  • Spezialitätenfonds

    Investmentfonds, die in Wertpapiere bestimmter Branchen oder Wirtschaftssektoren, Länder, Regionen oder auch in besonders dynamisch geprägte Wertpapiere investieren (auch: spezielle Fonds).

    Mit der gezielten Ausrichtung auf Spezialwerte wurden die Voraussetzungen geschaffen, höhere Kursgewinne bei erhöhtem Risiko zu erzielen, wenngleich auch diese Fonds nach dem Prinzip der Risikominimierung durch Streuung aufgebaut sind und gemanagt werden.

  • Standardabweichung

    Dies ist ein statistisches Streuungsmaß. Es errechnet sich aus der positiven Quadratwurzel der Varianz. Die Standardabweichung wird meistens herangezogen um das Risiko eines Investmentfonds zu berechnen.

  • Steuer-Identifikationsnummer

    Seit dem 1. Januar 2011 benötigen Sie zur Erteilung eines neuen Freistellungsauftrags Ihre Steueridentifikationsnummer (IdNr). Diese 11-stellige Nummer wurde Ihnen im Jahr 2008 durch das Bundeszentralamt für Steuern schriftlich mitgeteilt und sollte sich u.a. auf Ihrem letzten Einkommensteuerbescheid befinden. Sollte Ihnen die Steuer-ID nicht mehr vorliegen, können Sie sich direkt an das Bundeszentralamt für Steuern wenden.

    Telefonservice: 0180 5 43783837*

    Internet: www.identifikationsmerkmal.de

    Postweg: Bundeszentralamt für Steuern, Referat St II 3, 53221 Bonn

    * 0,14 EUR/Minute aus dem deutschen Festnetz. Mobilfunk max. 0,42 EUR/Minute oder 0,60 EUR/Verbindung. Aus dem Ausland sind Verbindungsentgelte abhängig vom Netzbetreiber.

  • Steuer-Informationsbroschüre

    Die kostenlose Steuer-Informationsbroschüre des BVI enthält Hinweise für die steuerliche Behandlung der im zurückliegenden Kalenderjahr erfolgten Ausschüttungen der Publikumsfonds deutscher Investment-Gesellschaften.

    Sie ist unter der Adresse

    BVI
    Bockenheimer  Anlage 15
    60322 Frankfurt am Main
    Tel. 069/15 40 90 0
    www.bvi.de

    zu erhalten.

  • Steuerbescheinigung

    Anleger in deutschen Investmentfonds erhalten von ihrer depotführenden Stelle in der Regel einmal jährlich eine Steuerbescheinigung, aus der die Kapitalerträge sowie gegebenenfalls einbehaltene Kapitalertragsteuern, Solidaritätszuschläge, Kirchensteuern und ausländische Quellensteuern hervorgehen.

    Wird bis spätestens 15.12. des Kalenderjahres eine Verlustbescheinigung beantragt, wird auch das zum Jahresende vorhandene Verlustguthaben auf der Steuerbescheinigung ausgewiesen.aus der die Kapitalerträge sowie gegebenenfalls einbehaltene Kapitalertragsteuern, Solidaritätszuschläge, Kirchensteuern und ausländische Quellensteuern hervorgehen.

    Wird bis spätestens 15.12. des Kalenderjahres eine Verlustbescheinigung beantragt, wird auch das zum Jahresende vorhandene Verlustguthaben auf der Steuerbescheinigung ausgewiesen.

  • Steuerpflichtige Bruttoerträge

    Bei der Steuerpflicht von Erträgen aus Investmentanteilen ist zu unterscheiden, ob die Anteile im Privat- oder Betriebsvermögen gehalten werden.

    Im Privatvermögen setzen sich die zu versteuernden Erträge zusammen aus den ordentlichen Erträgen, wie Zinsen, Dividenden und/oder Mieterträgen sowie aus ausgeschütteten Veräußerungsgewinnen von Wertpapieren, die der Fonds nach dem 31.12.2008 erworben hat. Für Dividenden gelten keine Besonderheiten mehr; bis 2008 galt hier noch das Halbeinkünfteverfahren (= 50%ige Steuerfreiheit).

    Bei Anteilscheinen im Betriebsvermögen kommen grundsätzlich noch ausgeschüttete Veräußerungsgewinne aus Wertpapieren hinzu, die der Fonds vor dem 01.01.2009 erworben hat. Dividenden und Veräußerungsgewinne aus Aktien sind jedoch teilweise bzw. nahezu steuerfrei, da für einkommensteuerpflichtige betriebliche Anleger seit 2009 das Teileinkünfteverfahren (40%ige Steuerfreiheit) und für körperschaftssteuerpflichtige betriebliche Anleger unverändert die Steuerbefreiung nach dem Körperschaftsteuergesetz gilt.

    Bei Privatanlegern ist die Einkommensteuer grundsätzlich mit dem Steuerabzug durch die depotführende Stelle / Investmentgesellschaft abgegolten (zu den Ausnahmen siehe Anlage KAP). Betriebliche Anleger können den Steuerabzug im Rahmen der Veranlagung auf die Einkommensteuer / Körperschaftsteuer anrechnen.

  • Strukturierte Fondsprodukte

    Im Gegensatz zu herkömmlichen Anlagen, setzen Strukturierte Anlagen nicht von vornherein nur auf eine Karte. Wie der Name schon andeutet, wird das Kapital nach fest definierten Regeln auf verschiedene Anlageklassen aufgeteilt und so das Vermögen optimal strukturiert. Hierfür stehen für jeden Anlagetyp verschiedene Varianten zur Verfügung, die die Anlageklassen Aktien, Zinsanlagen und Renten, sowie Immobilien/Realinvestments  unterschiedlich gewichten.

  • Stückzinsen

    Dies sind die Zinsen eines Gläubigerpapiers, die zwischen den Zinsterminen auflaufen und bei der Veräußerung des Gläubigerpapiers Käufer und Verkäufer laufzeitgerecht zugeordnet werden.

  • Stückzinstopf

    Ein Stückzinstopf wird für jeden Anleger von seiner deutschen Depotstelle geführt. Darin wird ein Stückzinsguthaben verbucht, wenn beim Kauf der Fondsanteile Stückzinsen mitgezahlt wurden.

    Beim Verkauf bzw. bei Ausschüttung wird dieses Guthaben auf die zu zahlende Zinsabschlagsteuer angerechnet.

  • Swaps

    Swaps sind Tauschverträge, die zur Steuerung von Zins- und Währungsrisiken eingesetzt werden. Mit ihnen lässt sich die Laufzeitstruktur verzinslicher Werte eines Fonds verkürzen oder verlängern und somit das Zinsänderungsrisiko steuern.

    Darüber hinaus können Währungsrisiken durch Swaps verändert werden, wenn Vermögensgegenstände in eine andere Währung getauscht werden.

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