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  • Fed (Federal Reserve Board)

    Fed steht für die amerikanische Notenbank Federal Reserve. Das amerikanische Zentralbanksystem ist von hoher Bedeutung für die Weltwirtschaft, weshalb viele Anleger die Entscheidungen der Fed beobachten. Neben der Aufrechterhaltung des Zahlungssystems besteht die Hauptaufgabe der Zentralbank in der regelmäßigen Kontrolle der Geldmenge im Wirtschaftskreislauf der USA sowie die Überwachung und Regulierung des Bankenwesens.

  • FEFSI

    Fédération Européenne des Fonds et Sociétés d'Investissement. Dachverband der europäischen Investment-Verbände mit Sitz in Brüssel (auch EIV).

  • Festverzinsliche Wertpapiere

    Der Käufer (Gläubiger) überlässt dem Aussteller (Emittent) einen Betrag für eine bestimmte Zeit (Laufzeit). Der Emittent verpflichtet sich, dem Inhaber der verzinslichen Wertpapiere diesen Betrag am Ende der Laufzeit zuzüglich Zinsen zurückzuzahlen. Zu den festverzinslichen Wertpapieren gehören Schuldverschreibungen, Wandelanleihen und Optionsanleihen. Diese Wertpapiere bieten einen garantierten Ertrag, d.h. einen unveränderlichen Zins.

    Des Weiteren zählen dazu Floater, Indexanleihen und Nullkuponanleihen, obwohl diese keine regelmäßige feste Verzinsung bieten.

    Siehe auch: Anleihe

  • Floater

    Anleihe mit variabler Verzinsung, die an einen Referenzzinssatz wie zum Beispiel alle 3 oder 6 Monate an den LIBOR oder EURIBOR gekoppelt wird.

  • Fonds

    Synonyme: Sondervermögen, Investmentfonds, Publikumsinvestmentvermögen, Investmentvermögen

    Sogenanntes Sondervermögen, das von einer Fondsgesellschaft gemanagt wird. Die Anlage der Gelder kann, je nach Ausrichtung des Fonds, in Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Immobilien, etc. erfolgen.

  • Fondsanteil

    Siehe Anteil

  • Fondsarten

    Es wird unterschieden:

    Nach Art der Ertragsverwaltung: Thesaurierende Fonds, ausschüttende Fonds

    Nach Art der Anlagewerte: Wertpapierfonds, Geldmarktfonds, Offene Immobilienfonds

    Nach der Zielgruppe: Publikumsfonds sind für jedermann zugänglich. Spezialfonds haben einen begrenzten Kreis von maximal zehn institutionellen Anlegern. Es handelt sich meist um Industrieunternehmen und Versicherungen, die Teile ihrer Gelder extern verwalten lassen.

  • Fondsgeschäftsjahr

    Das Fondsgeschäftsjahr bezeichnet das Geschäftsjahr des Fonds, das vom Geschäftsjahr der ausgebenden Investment-Gesellschaft abweichen kann.

  • Fondsgesellschaft

    Siehe Investment-Gesellschaft

  • Fondsmanagement

    Das Fondsmanagement wird von der Kapitalverwaltungsgesellschaft beauftragt, die Anlageentscheidung für das Sondervermögen eines Fonds zu treffen. Dabei achtet die Kapitalverwaltungsgesellschaft darauf, dass die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden. Das Fondsmanagement nimmt dem Anleger Arbeit ab: Es beobachtet und analysiert die Finanzmärkte und deren Teilnehmer und legt das Geld der Kunden entsprechend der Anlagepolitik und der jeweiligen Situation so an, dass sich die Anlagen im Fondsvermögen hinsichtlich Ertragschancen und möglicher Risiken ergänzen und der Anleger von guten Erträgen bei möglichst hoher Sicherheit profitiert.

  • Fondspicking

    Auswahl von Fonds nach vorher festgelegten Chance/Risiko-Präferenzen, zum Beispiel Einteilung nach Ertrag/Chance/Wachstum.

  • Fondspreis

    siehe Anteilwert

  • Fondsrating

    Bewertung eines Fonds durch eine unabhängige Ratingagentur, zum Beispiel Standard & Poors oder Micropal. Soll Auskunft über die Qualität eines Fonds geben.

  • Fondsvermögen

    Die Gesamtheit der Vermögenswerte des Fonds. Das Fondsvermögen (FV) ist eine stichtagsbezogene Größe.

  • Fondswährung

    Währung, in der die Kurse des Fonds angegeben werden.

  • Freistellungsauftrag

    Jedem Anleger steht ein Sparer-Pauschbetrag in Höhe von 801 Euro bei Einzelveranlagung beziehungsweise 1.602 Euro bei Zusammenveranlagung zu. Um diesen unverzüglich und nicht erst im Rahmen der Einkommensteuererklärung auszuschöpfen, kann jeder Anleger gegenüber seiner Investmentgesellschaft, Bank oder Sparkasse einen Freistellungsauftrag erteilen. Bei rechtzeitiger Vorlage werden bei Depotverwahrung der Anteilscheine die steuerpflichtigen Teile der Ausschüttungen des Fonds bis zur Höhe des Freistellungsauftrags ohne Abzug ausgezahlt bzw. bei thesaurierenden Fonds der Steuerabzug den Anlegern erstattet. Bei Eigenverwahrung der Anteile ist eine Berücksichtigung der einbehaltenen Steuer nur im Rahmen der Einkommensteuererklärung möglich.

  • Frontier Market

    Von einem Frontier Market (Grenzmarkt) spricht man, wenn ein Land sich in einer wirtschaftlich positiven Entwicklung befindet, jedoch noch kein Emerging Market (aufstrebender Markt) ist. Frontier Market ist folglich eine Art Unterkategorie der Emerging Markets. Bei einem Investment in einen Frontier Market wird grundsätzlich davon ausgegangen, dass das Investment eine überdurchschnittlich hohe Rendite erzielt, da ein wirtschaftlicher Aufholprozess des Landes erwartet wird. Jedoch birgt ein solches Investment häufig auch ein höheres Risiko, denn oft ist die Bonität der Anlageinstrumente (z.B. Aktien und Renten) in diesem Markt geringer.

  • Futures

    Der Sammelbegriff Futures bezeichnet Terminkontrakte aller Art, nicht nur auf Wertpapiere, sondern auch auf Indizes, Devisen, Zinsen und Waren.

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