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  • Dachfonds (Investmentfondsanteil- Sondervermögen, fund of funds)

    Wertpapierfonds, dessen Fondsvermögen wiederum in andere Fonds investiert wird.
    Die Auswahl der entsprechenden Fonds trifft das Fondsmanagement.

  • DAX 100

    Der DAX 100 ist der Deutsche Aktienindex der 100 wichtigsten Werte.

  • Defined benefit

    Beim traditionellen System der betrieblichen Altersvorsorge sagt das Unternehmen seinen Mitarbeitern eine bestimmte Leistung (defined benefit) im Rentenalter zu. Zur Finanzierung werden überwiegend Pensionsrückstellungen gebildet. Weitere Durchführungswege sind Pensions- und Unterstützungskassen sowie die Direktversicherung. Das Risiko der ausreichenden Finanzierung trägt grundsätzlich der Arbeitgeber.
    Alternative: Defined contribution.

  • Defined contribution

    Weltweit im Vormarsch ist das Altersvorsorgemodell defined contribution. Dabei ist nur die jeweilige Zahlung (contribution) des Unternehmens für den Arbeitnehmer in der Ansparphase festgelegt. In diesem Fall entfällt für den Arbeitgeber das wirtschaftliche Risiko einer festen Pensionszusage (defined benefit).

  • Depot

    Sammelstelle für Wertpapiere auch für Investmentanteile. Es ist zu unterscheiden zwischen:

    1. Wertpapierdepot bei einem Kreditinstitut, das nicht nur sichere Aufbewahrung garantiert, sondern dem Anleger auch die Verwaltung seiner Anteile abnimmt, so die Einziehung, Abrechnung und Gutschrift der Erträge.
    2. Depot in Form eines Investmentkontos bei einer Investment-Gesellschaft.

  • Depotbank= Verwahrstelle

    Um einen verstärkten Anlegerschutz zu gewährleisten, darf die Kapitalverwaltungsgesellschaft die von ihr aufgelegten Sondervermögen nicht selbst verwahren, sondern muss damit ein anderes Kreditinstitut als Depotbank beauftragen. Diese verwahrt die Gegenstände des Fondsvermögens auf eigens dafür eingerichteten Sperrkonten oder Sperrdepots - getrennt vom Vermögen der Investment-Gesellschaft.
    Außerdem übernimmt die Depotbank die Ertragsausschüttungen, die Ausgabe und Rücknahme von Anteilscheinen und die Ermittlung der Ausgabe und Rücknahmepreise. Bei einer Depotbank muss es sich um ein unter staatlicher Aufsicht stehendes, in Deutschland zugelassenes Kreditinstitut handeln, das über ein haftendes Eigenkapital von mindestens 5 Mio. Euro verfügt.
    Für ihre Tätigkeit erhält die Depotbank ein aus dem Fondsvermögen zu zahlendes Entgelt. Dieses besteht in der Regel aus einer Depotgebühr für die Verwahrung des Fondsvermögens sowie einer Depotbankgebühr für ihre Durchführungs- und Kontrollaufgaben.

  • Depotbankvergütung

    Siehe Depotbank

  • Derivat

    (Finanz-) Derivate sind Finanzinstrumente, deren Wert sich aus dem Marktpreis anderer Finanzprodukte, den sog. Basiswerten oder Underlyings, ableitet. Als Basiswerte dienen vornehmlich Zinssätze, Devisen, Edelmetalle, Wertpapiere oder entsprechende Indizes.

    Siehe auch: Option

  • Derivate-Fonds

    Fonds, die überwiegend oder ausschließlich in Derivate wie Optionsscheine, Optionen, Futures oder ähnliche Instrumente investieren. Sehr spekulative Anlageform, da Derivate häufig wesentlich stärker schwanken als ihr Basiswert der z. B. eine Aktie ein Index oder eine Währung sein kann.

  • Deutscher Aktienindex (DAX)

    Der DAX wird auf der Basis der Kurse von 30 deutschen Standard-Aktien berechnet. Die Auswahlkriterien sind: Umsatzstärke, Börsenkapitalisierung, Vorhandensein früher Eröffnungskurse (Liquidität), Branchenrepräsentativität. Das Gewicht einer Aktie in diesem Aktienindex wird nach dem Anteil an der gesamten Kapitalisierung bemessen. Der DAX führt den Index der Börsenzeitung als Performance-Index fort. Seine Zeitreihe reicht bis 1959 zurück. Basis ist der Indexstand 1000 am 30.12.1987. Der DAX wird minütlich neu berechnet. Die Zusammensetzung des DAX wird regelmäßig überprüft.

  • Deutscher Rentenindex (REX)

    Der REX ist ein Index für den Markt der Staatspapiere am deutschen Rentenmarkt. Er enthält alle Anleihen, Obligationen und Schatzanweisungen mit fester Verzinsung. Der REXP erfasst als Performanceindex Kursänderungen und Zinserträge und misst damit den Anlageerfolg. Er entspricht somit den international üblichen "total return-indices".

  • Devisen

    Devisen sind Zahlungsmittel fremder Währungen in Form von Buchgeld oder Wertpapieren. Gegenstück dazu sind Sorten (Banknoten und Münzen).

  • Diversifikation (Risikostreuung)

    Anlagestrategie, bei der das Risiko eines Portfolios durch Anlage in Wertpapiere aus verschiedenen Ländern/Branchen/Regionen/Anlageformen reduziert werden soll.
    Siehe auch: Asset Allocation

  • Dividendenrendite

    Die Dividendenrendite ist die Dividende einer Aktie im Verhältnis zu ihrem Kurs ausgedrückt in Prozent (= Dividende*100 / Kurs). Sie ist eine Kennzahl zur Bewertung von Aktien und zeigt die Verzinsung des in eine Aktie investierten Kapitals, die sich allein aus der gezahlten Dividende ohne Berücksichtigung der Kursentwicklung ergibt. Je höher die Dividendenrendite, desto günstiger ist die Aktie momentan bewertet. Zu beachten ist, dass Unternehmen mit einer momentan hohen Dividende und damit einer hohen Dividendenrendite in Zukunft auch eine geringere Dividende ausschütten können.

  • Doppelbesteuerungsabkommen (DBA)

    Werden zwischen einzelnen Ländern abgeschlossen und dienen der Vermeidung der Doppelbesteuerung im grenzüberschreitenden Kapitalverkehr. Deutschland hat mit einer Vielzahl von Staaten entsprechende Abkommen geschlossen. Die Inhalte variieren jedoch von Land zu Land.
    Informationen zu den jeweiligen Inhalten und Abkommen können beim Bundesfinanzministerium unter "Doppelbesteuerungsabkommen - DBA - sowie weitere staatenbezogene Veröffentlichungen" abgerufen werden.

  • Dow Jones Index (DJIA)

    Der Dow Jones Industrial Average Index ist der bedeutendste Aktienindex der westlichen Welt, in dem die Kursentwicklung der 30 wichtigsten amerikanischen Börsenwerte einfließt.

  • Dow Jones STOXX

    In Kooperation von Deutsche Börse, dem Verlagshaus Dow Jones, SBF (Bourse de Paris) und der Schweizer Börse wurde die europäische Indexfamilie Dow Jones Stoxx etabliert. Sie besteht aus je einem Blue-Chip-Index sowie 19 Branchenindizes getrennt für Gesamteuropa (Europa) und für den Teilnehmerkreis an der Europäischen Währungsunion (Euro-Raum).

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